Kreative Figuren der Schülerinnen und Schüler

Die Yogakatze trifft auf kleine Krieger

Neuerdings trifft man in der Turnhalle an der St.-Johannesschule in Greffen auf Hunde, Schlangen, Tiger, Giraffen und Löwen. Dabei handelt es sich – Gott sei Dank –  nicht um echte Tiere, doch die Kinder der 2. und 4. Klasse kennen sich bestens damit aus. Im Sportunterricht wurden die Schülerinnen und Schüler in den letzten drei Wochen zu kleinen Yogis (Yoga-Schüler/innen), die Tiere und Figuren wie den Löwen oder den Krieger, mit bestimmten Bewegungen oder Körperhaltungen nachstellten oder sich am Sonnengruß probierten. Beim Yoga werden solche Übungen und Haltungen ‚Asanas‘ genannt. Den Kindern bereitete das Erlernen solcher Asanas so viel Freude, dass schnell die Idee entstand, sich eigene, neue Yoga-Figuren zu überlegen und diesen auch einen Namen zu geben. Ob allein oder zu zweit, in kürzester Zeit entstanden neue Asanas, die fotografiert und in der Aula ausgehängt wurden. Die daran geknüpfte Einladung zur Nachahmung in den Pausen blieb bei den übrigen Kindern der Schule nicht lange unbemerkt und so findet man derzeit nicht nur in der Turnhalle wilde Tiere und wunderliche Gestalten.

Neben dem Erproben und Gestalten alter und neuer Bewegungsmuster fanden die Kinder viel Spaß daran, die Yoga-Figuren in kurze Bewegungsgeschichten einzubinden, die zum Teil vorgegeben, zum Teil aber auch von den Kindern selbst gestaltet wurden.

Auch die bewusste Entspannung hatte einen festen Platz in den Yoga-Stunden. So wurde beispielsweise mit Hilfe von Kuscheltieren der Fokus auf die bewusste Bauchatmung gelegt. In solchen stillen Momenten hatten die Kinder die Gelegenheit, im sonst so schnelllebigen Schulalltag für kurze Zeit mal ganz bei sich zu sein und ihren Gedanken, ihren Gefühlen und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen.

Neben der Förderung der Bewegungsfähigkeit wirken sich die Bewegungs- und Entspannungselemente des Yoga erwiesenermaßen auch positiv auf die Konzentrationsfähigkeit und die Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und anderen aus.

von Stephanie Merz

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